Wenn Jesus die Halogenlampe auspackt…
...dann geht manchem ein Licht auf. Zumindest den Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich am Volxbibel-Projekt des Evangelischen Kirchenfunks Niedersachsen (ekn) beteiligen. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 23.40 Uhr lesen sie ihre Lieblingsbibelstellen aus der Volxbibel bei radio ffn und sagen dazu, was ihnen daran gefällt.
Zum Beispiel die 13jährige Jana aus Peine: „Meine Lieblingsstelle steht bei Matthäus im 16. Kapitel, Vers 26: 'Denn, was hast Du schon davon, wenn alle Dich supergeil finden, Du ein Superstar wirst und Dir alle zujubeln, aber Du dafür einen Platz im Himmel verlierst? Du kannst noch so viele Millionen Euro haben – kaufen kannst Du Dir diesen Platz im Himmel dafür auch nicht.' Ich habe diesen Vers ausgesucht, weil es ja stimmt, dass man sich nicht alles kaufen kann. Man kann sich zum Beispiel keine Freunde kaufen.“
Sonntags um 7.20 Uhr präsentiert der ekn dann in seinem ffn Sonntagsmagazin ein „Volxbibel-Best-of“ mit den originellsten Sprüchen und Begründungen aus der Vorwoche.
Die Volxbibel ist nicht nur eine Bibelübersetzung, die sich an der Jugendsprache orientiert, sondern sie wird auch von Jugendlichen mitgeschrieben. Im Internet – www.Volxbibel.de – kann jeder Übersetzungs-vorschläge machen und Änderungen am Text vornehmen, die dann eventuell in die nächste gedruckte Ausgabe der Volxbibel übernommen werden.
Das Volxbibel-Radio-Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen, dem Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen-Landeskirche-Hannovers und dem Volxbibel-Verlag. Insgesamt sind 170 Spots vorgesehen, die sich über ein Jahr verteilen.
Start war am Sonntag, 1. November – ausnahmsweise um 9.40 Uhr – bei radio ffn.
Hier gibt´s die Radio-Spots zum Anhören!
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Seit Ende 2005 wird überall in Deutschland über die Volxbibel gesprochen und diskutiert. Die Volxbibel ist die erste Bibelübersetzung, die eine alte Botschaft in den heutigen aktuellen Sprachgebrauch eines Jugendlichen transportiert, ohne ihre Aussage ins lächerliche zu ziehen. Die Grundsatzfrage lautet: Wie würde es heute gesagt werden, wie würde es heute passieren?
Martin Dreyer, selbst Mitarbeiter in zwei Jugendzentren in Köln, sagt dazu: „Sprache verändert sich. Jede Generation hat ihren eigenen Sprachgebrauch. Aber es gibt keine Bibel, die eine wirklich junge Sprache spricht, die die Kids aus meinem Jugendzentrum gerne lesen und wirklich verstehen würden.“ Frei nach Martin Luthers Devise: „Dem Volk aufs Maul schauen“ hat auch er versucht, den Sprachgebrauch des jungen Volkes in seiner Bibel zu treffen.
Das Einmalige an dem Volxbibel-Konzept: Jeder kann mitmachen! Im Internet kann jeder seine eigenen Übersetzungsvorschläge unter wiki.volxbibel.com machen. Die Vorschläge werden von einem Team ausgewertet und in das nächste Update übernommen. So können fortwährend neue Ausgaben der Volxbibel erscheinen, die sich in einer ständigen Revision, an dem veränderten Sprachgebrauch junger Menschen anpassen. Ein Buch mit solch einem Konzept hat es noch nie gegeben!
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